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RESOLUTION ZUR REFORM DER GAP 2020 - SITZUNG 2017 - Strasbourg

Tuesday 11 Jul 2017

Le 11 Jul 2017 -

Strasbourg - SITZUNG 2017

SITZUNG 2017

10. bis 12. Juli 2017

Strasbourg

 

RESOLUTION ZUR REFORM DER GAP 2020

 

Angesichts der sozio-ökonomischen Bedeutung des Sektors und der potenziellen Konsequenzen der nächsten Reform der GAP für seine Zukunft,

Angesichts des Wegfalls der spezifischen GMO für Wein 2009, deren Integration in die einheitliche GMO und der Tendenz, identische Regeln für alle Produktionszweige in der Landwirtschaft anwenden zu wollen,

Angesichts der vom Sektor gefällten Entscheidungen, Hilfen der EU zugunsten einer aktiven Investitionspolitik (Rebanlagen, Keller, Exportförderung) zu mobilisieren, und der Ergebnisse dieser Politik,

Im Hinblick darauf, dass die bestehenden Werkzeuge nicht ausreichen, um sich den klimatischen, wirtschaftlichen und sanitären Risiken zu stellen,

Im Hinblick darauf, dass es auch Ziel der nächsten Reform der GAP sein muss, den gesellschaftlichen Erwartungen (Umwelt, Klimawandel, Bekämpfung neuer Krankheiten) besser gerecht zu werden,

 

Fordert die Versammlung der Europäischen Weinbauregionen (AREV) die Europäische Kommission dazu auf, eine Studie zu den Auswirkungen durchzuführen, die Sektor für Sektor die potenziellen Konsequenzen ihrer Vorschläge erfasst, und sich im Dialog mit den Winzern und den europäischen Weinbauregionen abzustimmen,

Betont sie die besondere Position des Weinbaus und wird darauf achten, dass die spezifischen Regeln des Sektors eingehalten werden (Regulierung, Qualitätspolitik, Kennzeichnung, Organisation der Branche etc.),

Fordert sie die Kommission dazu auf, den Fortbestand der nationalen Programme zur Unterstützung mit einem gestärkten Budget für die Zeit nach 2020 sicherzustellen, und zwar unabhängig von den Auswirkungen des Brexits auf den Haushalt,

Erinnert sie daran, dass sie seit Jahren die Einrichtung einer „Stelle zur statistischen Erfassung für die europäische Wein- und Weinbaukultur“ verlangt.

Plädiert sie, in Anbetracht des Klimawandels und dessen Folgen, für einen Zugang der Weinbauern zu Instrumenten des Risikomanagements, und fordert sie den Rat und die Kommission dazu auf, die Position des Europäischen Parlaments zugunsten einer Verbesserung der Attraktivität der Ernteversicherungsvorrichtung  zu unterstützen,

Fordert sie eine Erhöhung der für die Forschung bewilligten Mittel, um gegen die Rebkrankheiten und insbesondere gegen die Rebholzkrankheiten zu kämpfen.

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