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Repräsentativität


	
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Politische und berufsständische Synergie

Innerhalb der AREV verfügt jede der rund 75 Weinbauregionen aus ganz Europa (aus der Europäischen Union sowie aus den Ländern Mittel- und Osteuropas – zugelassen schon seit der Gründung in 1988) über eine politische und eine berufsständische Vertretung.

 

In einer europäischen interregionalen Organisation tagen damit erstmals Vertreter der regionalen Berufswelt, ähnlich wie in einem Wirtschafts- und Sozialausschuß, neben den politischen Vertretern der regionalen Institutionen.

Als beträchtlichen Vorteil ermöglicht diese duale Vertretung, daß sich die Berufswelt für ihre Belange mit ihrer ganzen Präzision, Fachkompetenz und Erfahrung Gehör verschaffen kann, indem sie von der Unterstützung der regionalen politischen Institution profitiert und von der ganzen Kraft, die diese aus ihrer demokratischen Legitimation bezieht. Der Präsident der AREV, gewählt für zwei Jahre, ist laut Statuten amtierender Präsident einer europäischen Region.

Die berufsständischen Repräsentanten, die die ganze Bandbreite der regionalen Weinwirtschaft verteten, beraten im Rahmen des Europäischen Rats der Weinfachleute (CEPV) über die Texte, die der Vollversammlung zur Zustimmung unterbreitet werden. Der Präsident des CEPV ist, wie von den Statuten vorgesehen, Erster Vizepräsident der AREV.

Nach mehr als 25 Jahren Arbeit – wobei die Versammlungen zum besseren Kennenlernen der wechselseitigen Probleme in jeweils verschiedenen Mitgliedsregionen durchgeführt wurden – hat es die AREV auf diese Weise gelernt, die Richtlinien einer Weinbaupolitik zu entwickeln, die das gemeinsame Interesse des ganzen Sektors (vom Erzeuger bis zum Verbraucher) mit den Eigenarten und Traditionen einer jeden Region zu vereinigen weiß.