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Bayern

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Bayern

La région en quelques chiffres

Général

Au sud-est de l’Allemagne, la Bavière est limitrophe de l’Autriche et de la Suisse. Paysage vallonné avec lacs et montagnes (massifs élevés et escarpés).

Accessibilité : une gare à Wurzburg, un aéroport international FrankfurtNurnberg.

Espace viticole : 6400ha, 4800 entreprises viticoles, dont 900 ouvertes au public. Cépages : Sylvaner, Muller-Thurgau, Bacchus. Dénominations : Franken. Autres produits régionaux : bières (Schweiger), bretzels, saucisses blanches.

Tourisme

Evénements connus : Oktoberfest, monuments et visites de châteaux : le château de Hohenshwangau, de Neuschwanstein (modèle du château de la Belle au Bois dormant de Disneyland), ou les palais de Linderhof et Herrenchiemsee. Plusieurs routes touristiques afin de découvrir les paysages et les cultures de la région : route Romantique, route des Châteaux Forts, route des Alpes Allemandes… Ainsi que 6 voies cyclables balisées.

Résumé des réalisations

Präambel:

Der Fränkische Weinbau befindet sich vor dem Hintergrund der Globalisierung (-> internationaler Wettbewerb, Zunahme Discount, Verändertes Konsumentenverhalten etc.) in einem strukturellen Anpassungsprozess. Durch enorme Anstrengungen konnte die Fränkische Weinwirtschaft hinsichtlich Qualität und Marketing wieder Anschluss an die Weltspitze erlangen. Die Direktvermarktung von Wein hat in Franken seit jeher eine sehr große Bedeutung. Alle Marktanalysen und die Zunahme des Weineinkaufs im LEH sowie im Discount deuten jedoch darauf hin, dass in den kommenden Jahren die Direktvermarktung von Wein stark rückläufig sein wird. Dies gefährdet mittelfristig auch nachhaltig die Strukturen im ländlichen Raum, insbesondere die der Gastronomie und des Tourismus. Zudem sinkt auf Grund der kleinen und heterogenen Struktur der Fränkischen Weinwirtschaft die Wirtschaftlichkeit der Direktvermarktung von Wein. Nur wenige „Spitzenbetriebe“ werden durch Ihre Qualitätsführerschaft auch zukünftig in der Lage sein, wirtschaftliche Erlöse ausschließlich mit der Erzeugung und Vermarktung von Wein zu erzielen. Ein Großteil der Betriebe wird daher zusätzliche Einkommensquellen im Bereich des Weintourismus ( Weineinkauf als Reiseziel) erschließen müssen, um den Betrieb auch zukünftig erhalten und weiterentwickeln zu können.

Die Ausrichtung des Fränkischen Weinbaugebietes hin zum Weintourismus wird, neben der Qualitätssicherung, dem Aufbau von Marken im LEH und verstärkten Exportbemühungen, deshalb mit höchster Priorität als dringend notwendig erachtet. In diesem Zusammenhang ist die Fränkische Weinwirtschaft aufgefordert mit allen Akteuren im ländlichen Raum neue Partnerschaften einzugehen und neue Wege zu beschreiten.

Ziele:

-  Positionierung Frankens als zeitgemäße, authentische und hoch attraktive Region für den Weintouristen  klare Festlegung der Destination und des Angebotes (Wein, Genuss, Kulinarik, Kultur, Landschaft, Wellness II)
-  Imageförderung der Region und des Frankenweines
-  Aufbau von touristischen Mehrwert und Zusatznutzen für das Produkt Wein
-  Strukturelle Weiterentwicklung des ländlichen Raumes
-  Stabilisierung der vorhandenen Strukturen Gastronomie, Direktvermarktung und Tourismus
-  Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit der Professionalisierung des Weintourismus bei den Akteuren im ländlichen Raum
-  Entwicklung neuer Wertschöpfungspotenziale
-  „Coopetition“ - „Networking“ : Aufbau von Wertenetzen und Partnerschaften
-  Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote im Weintourismus
-  Entwicklung einer leistungsfähigen Infrastruktur im Weintourismus

Zielgruppe:

Unsere Gäste sind aufgeschlossene Weinfreunde im Alter von 35 plus. „Bestager“ und „Jungsenioren“ überwiegen. Sie verfügen über eine überdurchschnittliche Bildung (Kennerschaft im Bereich Wein & Essen), ein überdurchschnittliches Einkommen, und sind genuss- und kulturorientiert. Die eigenen Kinder sind bereits erwachsen oder außer Haus, so dass sie überwiegend zu zweit oder im Freundeskreis, also in der kleinen Gruppe das Weinland Franken besuchen. Sie reisen in der Regel mit dem eigenen Auto / Wohnmobil an. Sie verbringen im Durchschnitt 1 bis 3 Tage in der Region. Das Fahrrad für eine Radtour durch die Landschaft und zu den Sehenswürdigkeiten der Region gehört zu ihrer Ausstattung. Die Mischung aus Kultur, Natur, Genuss und der direkte Kontakt zu den Menschen sind besonders wichtig. Der Aufenthalt wird auch zur Persönlichkeitsbildung und zur Wissensmehrung gesehen (Weinführungen, Kulturführungen, Weinseminare etc.) Ein bestimmter Komfort und Service wird im Dienstleistungsbereich erwartet und vorausgesetzt. Darüber hinaus ist die Authentizität, also das Echte wichtig. Die Abwechslung zwischen der einfachen „Heckenwirtschaft“, dem bodenständigen Wirtshaus und dem Spitzenrestaurant wird geschätzt.

 

Liens internets

www.franken-weinland.de

Communication

Kommunikations- / Marketingmaßnahmen:
-  Entwicklung / Einführung einer Dachmarke für die Destination Weintourismus ab 2007
-  Kommunikation des Gesamtkonzeptes unter der Dachmarke in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Franken
-  Premium- Genussführer / Anbieterverzeichnis ab 2007 mit 40.000 Auflage/jährlich
-  Öffentlichkeitsarbeit
-  PR- Maßnahmen im In- und Ausland
-  Internes Marketing „Ausrichtung der touristischen Akteure auf das Thema Weintourismus“

Partner / Zusammenarbeit
-  Fränkischer Weinbauverband e.V./ Fränkische Gebietsweinwerbung GmbH www.frankenwein-aktuell.de
-  Fränkisches Weinland www.fraenkischesweinland.de
-  Tourismusverband Franken e.V. www.frankentourismus.de
-  Hotel- und Gaststättenverband www.bhg-online.de
-  Bayer. Landesanstalt für Weinbau- und Gartenbau www.lwg.bayern.de
-  Amt für ländliche Entwicklung Würzburg www.ale-unterfranken.bayern.de
-  Universität Würzburg www.uni-wuerzburg.de
-  Bezirk Unterfranken www.bezirk-unterfranken.bayern.de
-  Regierung von Unterfranken www.regierung-unterfranken.de
-  Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten www.stmelf.bayern.de
-  Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt www.wuerzburg.ihk.de
-  Gästeführer Weinerlebnis Franken www.gaesteführer-weinerlebnis.de

Transnationale strategische Allianz zur Förderung , Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Weintourismus mit den Partnerregionen:
-  MOSEL www.weinland-mosel.de
-  STEIERMARK www.weinland-steiermark.at
-  SÜDTIROL www.suedtiroler-weinstrasse.it

 

Projets futurs

Projekte / Maßnahmenkatalog:

Bewusstseinsbildende Maßnahmen:
-  Weintourismustag 2002 ,2004 und 2008
-  Internationales Weintourismussymposium 2005, 2007, 2009
-  Gebietsversammlungen des Weinbauteams
-  Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Fränkisches Weinland
-  Informationsveranstaltungen des Fränkischen Weinbauverbandes
-  Informationsveranstaltungen des Bayer. Hotel- und Gaststättenverbandes
-  Einbindung des Konzeptes in die Bayer. „Clusterinitiative“, Cluster Ernährung
-  Regionale und kommunale workshops  „buttom up- Ansatz

Maßnahmen zur Qualitätssicherung / QMS- Konzept:
-  Zertifizierung der örtlichen Wein-Gastronomie
-  Zertifizierung der Fränkischen Weinfeste
-  Zertifizierung der Beherbergungsbetriebe bei den Winzerbetrieben
-  Zertifizierung von landw. Direktvermarktern (mit Bezug zu Wein u. Winzern)
-  Zertifizierung von Heckenwirtschaften
-  Zertifizierung weinkultureller Veranstaltungen
-  Zertifizierung der touristischen Einrichtungen
-  Überprüfung der Zertifizierungsergebnisse im Rahmen von Mystery-Checks (ab 2007)

Dienstleistungsangebote / Infrastrukturmaßnahmen:
-  Gästeführer Weinerlebnis Franken ab 1997; 2009: 200 zertifizierte Gästeführer
-  „Dozent für Weinkultur“ ab 2006, 2009: 35 zertifizierte Weindozenten
-  Didaktische Weinwanderwege / Radwege
-  Regional Vinotheken (5) Weinbistros (3), Ausschankhütten in den Weinbergen (3)
-  Architektur & Wein / Ausstellungskonzept und Gästeführungskonzept
-  Attraktive Landschaftsbilder  Baum des Jahres, Freisitzgestaltung, Points of Terroir (in Vorbereitung)
-  Genuss und Kulinarik – weinkulturelle Veranstaltungen
-  Gästebeherbergung auf dem Weingut „Zu Gast beim Winzer“
-  Diversifizierungsmaßnahmen im Weintourismus: Tagen und Feiern im Weingut, Heckenwirtschaften, Weinbistros, Weinbars, Vinotheken, Weinschulen etc...
-  Digitales Navigationsangebot (in Vorbereitung)
-  Fränkische Weinwelten – multimediales Erlebniszentrum (in Vorbereitung)

Qualifizierungsmaßnahmen:
-  „Frankenwein in der Gastronomie“ – Flying Weindozent „inhouse Schulungen“
-  Ausbildung zum Dozenten für Weinkultur
-  Qualitätsmanagement Weintourismus für Anbieter
-  Schulung/Ausbildung zum „Weingastgeber“ für Anbieter Gästebetten

Empirische Maßnahmen und Studien:
-  Durchführung von empirischen Untersuchungen ( SINUS- Studie, EMIND- Studie)
-  Tourismusbarometer (Befragung von Gästen an ausgewählten Orten in der Region (2007, 2009)
-  Wirtschaftlichkeitsanalysen
-  Bedarfsanalysen (Gästebetten, Dienstleistungsangebote)

 

Contacts

  • Dr. Hermann Kolesch

 Bayer. Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim

E.-Mail: hermann.kolesch@lwg.bayern.de; www.lwg.bayern.de/weinbau/weintourismus

Données principales

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