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COMMUNIQUE (TOLEDO Castilla-La Mancha - 30/04/11)
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Auf ihrer XIX. Sitzung in Toledo (Castilla-La Mancha) am 29. und 30. April dieses Jahres haben die politischen und berufsständischen Vertreter der Versammlung der Europäischen Weinbauregionen (AREV) sich im Wesentlichen damit befasst, wie die Bewertung der Auswirkungen der Reform der GMO für Wein von 2008 auf die Wirtschaft ihrer Regionen durchzuführen sein wird.

Über den Bericht zu den positiven und negativen Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen der GMO für Wein auf der Ebene der europäischen Weinbauregionen hinaus, der unter der Leitung ihrer Fachorganisation erstellt werden wird, hat die AREV eine wissenschaftliche Studie über zu erwartende Auswirkungen der Aufhebung der Pflanzungsrechtregelung beim Institut Agronomique Méditerranéen in Montpellier in Auftrag gegeben, das sich 2006 bereits im Auftrag des Europäischen Parlaments mit dem Reformprojekt der Kommission befasst hatte. Sein wissenschaftlicher Leiter, Prof. Etienne Montaigne, stellte den Delegierten vor, wie er in dieser Studie zu den sozioökonomischen und regionalen Auswirkungen der Aufhebung der Steuerung des Produktionspotenzials methodisch vorgehen will. Der für 2012 erwartete Abschlussbericht wird den drei beteiligten europäischen Institutionen vorgelegt werden: der Kommission, dem Rat und dem Parlament.

Bei der Debatte über die dabei anzuwendende Strategie äußerte sich der Präsident der AREV, Jean-Paul BACHY, Präsident der Region Champagne-Ardenne, angesichts der Besonderheit des Weinbausektors ablehnend zu der Art und Weise, wie die Pflanzungsrechte im Rahmen der GAP-Reform behandelt werden, deren Perspektiven zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch lange nicht geklärt sind.

Ohne vorab über die Ergebnisse der Arbeiten zu urteilen, betonte der Präsident der Region Castilla-La Mancha, José Maria Barreda Fontes, dass seine Region die Aufrechterhaltung der Pflanzungsrechtregelung verteidigt und sich damit den anderen spanischen Regionen und der Gesamtheit der Mitgliedsregionen der AREV anschließt.

Die berufsständischen Vertreter hatten am Vortag ihr Präsidium neu gewählt. An ihrer Spitze stehen künftig der Luxemburger Aly LEONARDY, der damit satzungsgemäß 1. Vizepräsident der AREV wird, und zwei Vizepräsidenten: der Italiener Ettore PONZO (Region Piemont) und der Spanier Julian MORCILLO (Region Castilla-La Mancha).