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Die massive Mobilisierung der europäischen Weinbauregionen hat zum Meinungsumschwung der Kommission beigetragen
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Die AREV beglückwünscht sich für die Kehrtwendung des Generaldirektors

Der Präsident der Assemblée des Régions Européennes Viticoles (AREV), Jean-Paul Bachy, begrüßt die Kehrtwendung des Generaldirektors für Landwirtschaft, José Manuel Silva Rodriguez, und nimmt seine in einem Interview zum Ausdruck gebrachten Aussagen zur Kenntnis, das er Agra-Europe gewährt hat und mit dem die vollständige Liberalisierung der Pflanzrechte für alle Weinkategorien ausgeschlossen wurde. Für die AREV sind diese Aussagen Ergebnis der massiven Mobilisierung von Abgeordneten und berufsständischen Vertretern, die sich am 7. November in Brüssel zusammengefunden haben, um der Zerschlagung des europäischen Weinbaus mit einem Nein zu begegnen.

Als hartnäckiger Verfechter der vollständigen Liberalisierung trotz des katastrophalen Gegenbeispiels des australischen Systems (das mit der Studie von Prof. Etienne Montaigne stigmatisiert wurde), hat der GD Landwirtschaft die Stimme der Vernunft vernommen. Am 21. September dieses Jahres wollte er die AREV anlässlich der Sitzung der Hochrangigen Arbeitsgruppe (HAG) in Palermo nicht anhören und hatte den unrealistischen Vorschlag gemacht, die Pflanzrechte für Wein ohne geographische Angabe aufzuheben (als wäre ein Zweiklassen-Weinbau in einer Produktion ohne Abschottung lebbar).

In Ermangelung einer unerwarteten Inspiration ist der GD Landwirtschaft letztendlich der Position von Kommissar Ciolos gefolgt, der mit seiner Rede vom 2. Oktober in Budapest das Ende der im Weinbau umgesetzten Liberalisierung eingeläutet hat, indem er erklärt hat: „Der Wein mit oder ohne geographische Angabe bedarf der Regulierung. Die Liberalisierung gehört nicht zu den Optionen.“ Er hat offenkundig verstanden, dass die radikale Deregulierung eines Sektors einzig zum Nachteil anderer regionaler oder Kohäsionspolitiken derselben Kommission erfolgen kann und ein „territorialer“ Standpunkt zu bevorzugen ist, der das gesamte sozioökonomische Umfeld berücksichtigt, das vom Weinbausektor getragen wird.

Die AREV bleibt jedoch wachsam und wartet die Bestätigung dieses Wandels des hohen Funktionärs im Einklang mit seinem Kommissar mit dem Bericht ab, den er am 14. Dezember dieses Jahres im Namen der Hochrangigen Arbeitsgruppe vorlegen wird.

Bravo und Danke Herr Jose Manuel Silva Rodriguez, die Stimme der Weinbauregionen endlich vernommen zu haben!

Châlons-en-Champagne, den 19. November 2012,

Pressekontakt: valérie bridard – AREV-Presseattachée - 06 84 80 11 48 oder 03 26 70 74 36.


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