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TOLEDO III (Castilla-La Mancha - 15/04/1999)
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Einstimmige Annahme des Beschlusses am 15. April 1999 auf der Vollversammlung der AREV in Toledo - Spanien.


VII. VOLLVERSAMMLUNG DER AREV

Entschließung

TOLEDO (Castilla-la-Mancha)

am 15. April 1999

Nach Kenntnisnahme des "Europäischen Aktionsplans 2000-2005 zum Thema Alkohol" in der Fassung vom 3.März 1999 vertritt die VERSAMMLUNG DER EUROPÄISCHEN WEINBAUREGIONEN folgende Position:

Die VERSAMMLUNG DER EUROPÄISCHEN WEINBAUREGIONEN bezweifelt aufgrund des Rückgangs des durchschnittlichen Alkoholkonsums die Notwendigkeit eines solchen Aktionsplans.

Sie wehrt sich gegen die Gleichbewertung aller alkoholischen Getränke, da bewiesen ist, daß die unterschiedlichen Traditionen und Gewohnheiten des Alkoholgenusses verschiedene Auswirkungen auf Gesundheit und Sozialverhalten haben.

Sie bedauert, daß der Aktionsplan der gesundheitsfördernden, wissenschaftlich bewiesenen Wirkung eines maßvollen Weingenusses nicht Rechnung trägt.

Sie erklärt sich bereit, Maßnahmen zur Warnung des Verbrauchers vor den schädlichen Auswirkungen des Alkoholgenusses zu unterstützen, sofern gleichzeitig auf die gesundheitsfördernde Wirkung eines maßvollen Weingenusses hingewiesen wird.

Die VERSAMMLUNG DER EUROPÄISCHEN WEINBAUREGIONEN lehnt die im Rahmen des Aktionsplans vorgesehenen staatlichen Eingriffe in die freie Wirtschaft kategorisch ab. Solche Eingriffe zielen beispielsweise darauf ab:

- alkoholische Getränke durch zusätzliche Besteuerung zu verteuern

- deren Vermarktung zu erschweren

- Informationen zum Wein sowie Weinwerbung einzuschränken